THE REBBELS

                               THE DOGS

             

THE DOGS 1963 : v.l.n.r. Joseph Gallo (dr.), Peter Kiefer (voc.,g.), Karl-Heinz "Mättes" Schroeder (bg.,voc.), Klaus Rätz (voc.) und Bernd Krafczyk (g.,voc.)

Häufig spielten die DOGS in US-Air-Bases der Trierer Umgebung. Bezahlt wurde in Dollar und das nicht zu schlecht. Die Stimmung war einzigartig. Manchmal standen die DOGS mit Rock`n`Roll Größen wie Ray Charles oder Fats Domino auf der Bühne. Bei einem dieser Auftritte in Trier stieß auch Klaus Rätz als Sänger zur Band.

  

 

Giuseppe "Joseph" Gallo gastierte 1962 mit der Belgischen Formation The STRANGERS GUITARS in Trier als ihn Peter Kiefer in einer Nacht und Nebel Aktion ins Auto packte und mit nach Koblenz holte. Fortan war auch er ein DOG.


             

 Live, wie im Volkspark Lützel (re.) oder im Truxa (u.), dem angesagtesten Club in Koblenz, ging stets die Post ab. Jürgen Rönz, Weggefährte und Fan der DOGS erinnert sich: "Die spielten alles was mit Rock zu tun hatte, also Little Richard, Ray Charles, Elvis oder auch...

 

 

...Bill Haley. Legendär war bei jedem Auftritt Ray Charles` What I`d Say. Das konnte schon mal `ne halbe Stunde dauern und fester Bestandteil war immer ein Schlagzeugsolo von Jo. So was hatten wir ja noch nie gehört, die Singles waren ja meist nur 1:50 Minuten lang."


          

nochmals Jürgen Rönz: "Ich erinnere mich, dass die DOGS mal an Kirmes in Mülheim gespielt haben. Da waren bestimmt 500 Leute in der Gartenwirtschaft von Irmgard Luhr in der Poststraße. Irmgard ist fast zusammengebrochen, als das da los ging. 

 

 

Da ist sogar unser Dorfpolizist (so was gab es noch) aktiv geworden und hat mehrere Fans veranlasst den hohen Birnbaum, der mitten in der Gartenwirtschaft stand, aus Sicherheitsgründen zu verlassen. Man kann sich vorstellen, was das für ein Gejohle war."


                                

Weitere Regelmäßige Engagements hatten die DOGS in Weißenthurm im Hille- Bille Tanzkeller(li., man beachte die Schreibweise "de Docks")  und im "Scharfen Eck" in (Nieder)Lahnstein.

          

Die DOGS im Volkspark Lützel (o.).

 

Das Jahr 1963 sollte die Popwelt nachhaltig verändern. Beatlemania überschwemmte Europa und den Rest der Welt. Am 5.10.1963 taucht mit Twist And Shout der erste Beatles-Song in den Deutschen Charts (!) auf. Kiefer: " Wir waren vermutlich die Ersten weit...

 

 

und breit, die den Song öffentlich aufgeführt haben, ungefähr 6 Wochen vor Erscheinen in Deutschland. Ich glaube es war in Köln in einem Monatsengagement. Die Leute waren begeistert und dachten wir haben den Song gemacht, das war schon eine komische Situation." 


                               

Kiefer weiter: "Wir haben nächtelang Radio London (BBC) und Holländische Piratensender abgehört um vor allen anderen Bands die aktuellsten Hits im Programm zu haben. Das hat sich bewährt. Das Publikum und die anderen Bands wunderten sich immer wieder, dass wir immer Wochen "voraus" waren.  Songs mit Harmoniegesang haben wir bevorzugt. Ob es Hits der Hollies, Merseybeats, Beach Boys oder Beatles waren, jede Stimme wurde gebraucht. Kübler und Dorthans hatten Superstimmen für Stones-Titel."

                      

 

Jürgen Rönz: "Als junge Kerle waren wir natürlich auch immer froh, wenn da mal langsame Titel kamen. Da ging das Licht aus und wir konnten unsere "Angebetete" endlich richtig an uns drücken. Was mir da in Erinnerung ist, ist der Titel Only You von den Platters. Das hat immer Bernd Krafczyk gesungen, der hatte so `ne schöne, hohe Stimme."


      

      

Wir schreiben das Jahr 1964/65. Während die neuformierten Rebbels in Griechenland verweilen, formiert sich eine neue Besetzung der Dogs. Oben auf dem Bild zu sehen v.l.n.r. Fred Dortants (g.), Lothar Görgen (dr.), Karl-Heinz "Mättes" Schroeder (bg.), Klaus Rätz (voc.) und Dieter Günzel (g.).

  • Weitere tolle Bilder der Dogs findet ihr in der Fotogalerie der StringBeats-Website unter befreundete Bands.   hier klicken !

  • Zuletzt (`67) gehörten neben Klaus Rätz (voc.), Manfred Klein (g.) und Peter Wahlen (bg.) auch Fritz Barth (dr.) und Rüdiger von Sanden (g.), aus denen schließlich die Koblenzer Formationen INSPIRATION und EX OVO hervorgingen, zu den DOGS.

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